Aktion beendet: Amazonas zur Chefinnensache machen

Der Amazonas brennt. Angezündet, um Flächen für eine skrupellose Agrarproduktion zu schaffen. Für Fleisch, das auch in Deutschland auf die Teller kommt. 

Mehr als 50.000 E-Mails sind in den letzten Tagen und Wochen im Kanzleramt eingegangen. Sie alle fordern: Angela Merkel muss den Amazonas zur Chefinnensache zu machen um dafür zu sorgen, dass das MERCOSUR-EU-Abkommen nachverhandelt wird! (Für mehr Infos dazu hier klicken.)

Wie wir wissen ist unser gemeinsamer Protest im Kanzleramt angekommen. Angela Merkel hat sich des Themas angenommen, ist im Kontakt mit der brasilianischen Regierung. Auf einmal ist Bewegung da. Mehrere Unternehmen haben angekündigt, Produkte aus Brasilien zu boykottieren. Die brasilianische Agrarlobby macht Druck auf die Regierung, den Regenwald nicht zu opfern. Und dann diese Meldung: Österreich entscheidet, im EU-Parlament gegen das Handelsabkommen zu stimmen. Damit ist es erst einmal gestoppt. Denn diesem Abkommen, das in seiner jetzigen Form wie ein Brandbeschleuniger wirken würde, müssen alle EU-Staaten zustimmen, damit es in Kraft treten kann!

Wir fordern nun, dass Unternehmen und Bundesregierung die Lieferketten systematisch überprüfen, um sicherzustellen, dass in Deutschland verkaufte Produkte nicht den Amazonas-Regenwald zerstören. Ein EU-Aktionsplan, der diese Fragen regelt, ist längst überfällig!